Clubmeister nach Stechen

Titelverteidiger Elias Woolverton setzte sich im Stechen gegen Robert Sammereier durch

Bei optimalen äußeren Bedingungen gingen die 9. offenen Clubmeisterschaften, die Bella Vista Masters, über die Bühne. Den 44 Teilnehmern präsentierte sich der Bella Vista Golfpark in hervorragendem Zustand. Während sich bei den Damen erneut Somrudee Fischer mit einem Gesamtergebnis von 192 Schlägen vor Birgit Schwarz (199) durchsetzte, fiel die Entscheidung bei den Männern erst nach Stechen am ersten Extraloch.
Mit einem Samstagsergebnis von 78 Schlägen führte Clubmanager Robert Sammereier vor Roland Müller (79) und Vorjahressieger Elias Woolverton (81). In aussichtsreicher Position lagen auch noch Weiß Wolfgang, Klaus Wieland und Brian Murphy, die alle eine 83 ins Clubhaus brachten, am Sonntag nach verpatzten Start ihre Titelambitionen aber frühzeitig begraben mussten. Spannung pur dagegen war im ersten Flight angesagt.
Elias Woolverton, vom Handicap her leichter Favorit, lag nach neun Löchern drei über Par und damit zwei Schläge vor Robert Sammereier. Der nach fünf Bahnen noch Par liegende Roland Müller büßte mit 46 Schlägen auf den ersten neun Löchern bereits alle Titelchancen ein. Am Ende sollte er mit einer gespielten 95 und einem Gesamtscore von 174 auf Platz sechs landen.
Die beiden Favoriten dagegen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach starkem Start konnte der an den beiden Tagen sensationell puttende Woolverton nach sechs Löchern die Gesamtführung an sich reißen. Doch Sammereier kämpfte sich immer wieder heran und lag seinerseits vor der letzten Bahn mit zwei Schlägen in Front. Während Elias Woolverton ein souveränes Par spielte, blieb der finale Titel-Putt des Managers an der Lochkante hängen. Die Entscheidung musste also am ersten Extraloch fallen. Beide Spieler hatten einen Putt aus rund zwei Meter zu finalisieren. Während der Clubmanger seinen Putt erneut knapp verschob, lochte der neue und alte Clubmeister nervenstark zum Par und damit zum umjubelten Turniersieg ein.
Mit einen Gesamtscore von 159 Schlägen lagen die beiden Protagonisten am Ende zehn Schläge vor dem Drittplatzierten Manfred Maiereder. Fand sich der Bistrochef nach einer Samstagsrunde von 93 im geschlagenen Feld, spielte er am Sonntag mit einer ausgezeichneten 76 die beste Turnierrunde aller Teilnehmer.
Beim abschließenden gemeinsamen Schweinsbratenessen auf der Clubhausterrasse wurden nicht nur die Bruttosieger gefeiert. Über den Titel Nettoclubmeister konnte sich in der Gruppe A Rudi Schwarz freuen. Er siegte mit 139 Nettoschlägen vor Roland Müller (142). In der Gruppe B siegte Manuela Zehnter (131) mit deutlichen Abstand vor Max Müller (147). Insgesamt konnten an beiden Tagen zwölf Handicapverbesserungen notiert werden.


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