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Filialkirche St. Peter und Paul, Schwaibach

Filialkirche St. Peter und Paul, Schwaibach

Bereits um 1220 gab es in Schwaibach eine Burgkapelle der Adeligen von Neudeck, die dem hl. Petrus geweiht war. Die jetzige Kirche ist eine schlichte gotische Anlage des 14. Jahrhunderts.

Geschichte: 1558 wird geschichtlich erwähnt, dass sie zur Pfarrei Birnbach gehört.
Bauwerk: Der eingezogene, quadratische Chor ist von barockem Kreuzgewölbe auf Gesimsstücken umspannt. Das Schiff mit zwei Fensterachsen ist dagegen flach gedeckt. Chorbogen, Fenster und Portal auf der Südseite sind spitzbogig. An der Südseite des Schiffes steht der quadratische Turm, in dessen Untergeschoss sich die Sakristei mit einfachem, gotischem Sterngewölbe befindet. Der Turm, dessen Unterbau Bruchsteinmauerwerk zeigt, ist ungegliedert und hat ein Satteldach mit neuen Zinnen.
Hochaltar: Dieses schwungvolle Rokoko-Stuckwerk von J. B. Modler ist in seiner wohlüberlegten Komposition von der Hierarchie geistlicher Würde bestimmt, um bewusst der damaligen protestantischen Herrschaft in Neudeck entgegenzutreten. Voluten und Rocaillen hat Modler hier zu Gliederungselementen stilisiert, die in ihrer Kolossalität dem Altar den Charakter eines festlichen Triumphtors geben. Seitlich über den geschwungenen Rocaillen der Durchgänge zeigen heitere Engelchen die Insignien kirchlicher Würde. Rechts Mitra und Stab des Bischofs, links roter Kardinalshut mit dreibalkigem Kreuz. Dieses hat fälschlicherweise den Platz des Kardinalkreuzes eingenommen, das der päpstlichen Tiara über dem lebhaft geschweiften Gebälk beigefügt ist. Der Autorität des Papstes entspricht das biblische Gewicht der im farbenfrohen Stuckrelief dargestellten Schlüsselübergabe an Petrus, ein Werk, in dem Modler den Auftrag Jesu an Petrus, die christliche Gemeinde zu behüten, mit der Statthalterschaft Christi auf Erden gekonnt miteinander verbunden hat.
Seitenaltar: Der Seitenaltar wurde ungefähr gleichzeitig mit dem Hochaltar errichtet. Zwei Säulen und zwei Seitenfiguren zieren die Holzfigur „Maria Immaculata“. Im Aufsatz sehen wir Gottvater und Engel.
Patrozinium: 29. Juni

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