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Gedenkkreuz bei Nündorf

Gedenkkreuz bei Nündorf

Dieses schlichte Wegekreuz aus Gusseisen führt ein heute kaum mehr beachtetes Dasein. Es steht am Kreuzungspunkt der Mühlbachstraße Malching – Nündorf schräg gegenüber der Dikl-Weber-Hofstelle. Nach Aussage von alten Leuten befand aber bereits früher an der kleinen Brücke ein Marterl als Erinnerungszeichen an einem hier ertrunkenen Mann. Um welche Person es sich dabei handelte, ist jedoch unbekannt.

Am 12. Februar 1738 ertrank in unmittelbarer Nähe Bernhard Deisböck von Oberhof (heute Oberhof 5). Er war der Namensgeber des Berndlhofes´(abgeleitet vom Vornamen Bernhard) des dort gelegenen Hofes.

Auch der Müller am Berg (Bucklmühle), der 42 jährige Josef Wagner, wurde am 14. Dezember 1818 um 9.00 Uhr früh tot im Mühlbach aufgefunden. Im Sterbebuch der Pfarrei heißt es wörtlich: „Vom Schlage berührt im Mühlbach zu Nündorf, beim Stieglbrückl gefunden“.

Die für einen der beiden Unglücklichen errichtete Denksäule geriet allerdings allmählich in Vergessenheit und stand schon im Jahre 1908 nicht mehr.

Im Jahre 1910 wurde von Joseph Bauernschuster ein neues - das heutige - Kreuz gesetzt und von Pfarrer Adolf Schanderl geweiht.

Am 25. Juli 1930 ertrank im Nündorfer Altbach der Gütler Karl Hager aus Aigen/Inn. Das Bächlein führte wegen vorausgegangenem Regen wesentlich mehr Wasser als sonst. Der Ertrunkene wurde, weil unter Weiden- und Erlengebüsch versteckt, erst zwei Tage später gefunden und nach Aigen überführt und dort auch bestattet.

Ein weiteres Unglück ereignete sich am 3. Juli 1975 unweit dieses Kreuzes, als der 69 jährige Rentner Fritz Krempl kurz vor seinem Wohnhaus zu Tode kam.

Quelle: Reinhard Fuchs

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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