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Heimatmuseum Vilsbiburg (Kröninger Hafnermuseum)

Heimatmuseum Vilsbiburg (Kröninger Hafnermuseum)

Spital-Kirche mit Sakristei: Pfarrei- und Wallfahrtsgeschichte, neugotischer Altar mit Figuren aus der früheren Ausstattung der Kirche, Prozessions-Stangen an den Stuhlwangen, in den Nischen Vitrinen mit Andachtsgerät

Die Geschichte

  • um 1400: Bau der Katharinen-Kapelle (jetzt Spitalkirche)
  • 1476: Bau des Spitalgebäudes, am Nikolaustag Gründung der Heilig-Geist-Spitalstifung durch Caspar Westendorfer, Sohn des Marktes Vilsbiburg und Pfarrer von St. Jodok in Landshut (1460 – 1480)
  • 1910: Gründung als Ortsmuseum Vilsbiburg
  • 1958: Umzug in das ehemalige Heilig-Geist-Spital, Aufstellung der Sammlungen in drei Räumen und dem dazu gehörigen Gang
  • 1973: Nach Umbau des Gebäudes Erweiterung der Ausstellungs-Fläche auf 630 m2, Einrichtung der Schwerpunkt-Abteilung „Kröninger Hafnerware“. Zum Stellenwert des Kröninger Hafnerhandwerks gibt der als Anlage I beigefügte Aufsatz nähere Hinweise
  • 1995: Erweiterung der Ausstellungen in das Nachbargebäude Stadtplatz 39, Neueinrichtung der Dauer-Ausstellung „Arbeit und Handwerk“, Ausstellungs-Fläche 250 m2
  • 2002: Wieder-Eröffnung nach Sanierung des Gebäudes und Neu-Aufstellung der Sammlungen, Erweiterung um die Abteilung „Pfarr- und Wallfahrtsgeschichte“ in der Spitalkirche (110 m2)
  • 2005: Instandsetzung des Rückgebäudes und Einrichtung eines weiteren Depots.

Die Gliederung

  • Eingangs-Bereich: „Benedikt-Auer-Zimmer“, Topografie, Verkehrswege
  • Erdgeschoss: Vor- und Frühgeschichte
  • Gang im I. OG: Ortsgeschichte
  • I. OG, Räume für Sonderausstellungen: Großflächiges Modell des Marktes Vilsbiburg im Bauzustand aus der Zeit um 2000 (Leihgabe der Benedikt-Auer-Stiftung)
  • Zwischen-Geschoss: Soziale Einrichtungen: Spital, Leprosen- und Krankenhaus, St. Johannesheim, Rotes Kreuz, Apotheke, Arzt, Bilder des Landschaftsmalers Eduard Schleich d. Ä.
  • II. OG: Kröninger Hafnerei, in zusätzlichen Kojen wird das Wohnen und Arbeiten der Hafner nachempfunden. Diese Etage dient auch als Vortragsraum.
  • III. OG: Ziegelpatscher und Ziegelbrenner im Vilsbiburger Land unter besonderer Würdigung der italienischen Gastarbeiter um 1900.
  • Haus Stadtplatz 39: Abteilung „Arbeit und Handwerk“.

Gesamt-Fläche der Schauräume: 990 m2
Personelle Ausstattung
Das Museum wird seit seiner Gründung im Jahr 1928 ehrenamtlich durch die Mitglieder des Heimatvereins betreut. Das Museumsteam, bestehend aus 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wird von Lambert Grasmann geleitet.
Der Arbeits-Umfang erstreckt sich auch auf die Überwachung der Haustechnik (Heizung, Alarm-Anlage usw.)

Karte

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