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Hofkapelle in Hoisching

Hofkapelle in Hoisching

Die „Lourdeskapelle“ ist in ein landwirtschaftliches Gebäude integrierte und mit einer Rundbogentür aus Holz verschlossen. Der Innenraum der Kapelle wird von einem „Böhmischen Gewölbe" überspannt. Der Boden ist gefliest. In der Mitte sind noch die bunt gemusterten Orginalfliesen vorhanden. Links und rechts stehen jeweils vier Sitzbänke. Der gesamte vordere Teil der Kapelle ist als Grotte dargestellt und vom übrigen Raum durch ein Metallgitter mit Tür getrennt. In der Mitte der Grotte befindet sich eine große Marienfigur mit Heiligenschein. Links davon, in kniender Position, die Hl. Bernadette. Der Kreuzweg ist in Hinterglasbildern dargestellt und befindet sich jeweils neben den zwei Sitzreihen.

Die ursprüngliche Holzkapelle, etwa 1805, stand zuerst in Kößlarn "Auf der Leithen". Anfang des 19. Jahrhunderts fielen auch im Rottal kirchliche Gebäude der Säkularisation zum Opfer. Auch diese Kapelle in Kößlarn wäre davon betroffen gewesen, wenn sie nicht der „Gabriel-Bauer" Simon Bruckmeier, käuflich erworben und in Hoisching, neben seinem Anwesen, neu errichtet hätte.

1901 wurde im Zuge des Neubaus einer Stallung auf dem Kapellenstandort die Kapelle von Max Riener, Gabrielhof-Besitzer, in das Gebäude integriert. Die Grotte wurde zum Teil aus in Kalkmörtel getauchten Salzsäcken gestaltet.

1996 wurde die Kapelle durch die jetzigen Besitzer, Fam. Obernhuber, komplett saniert.

Im Frühjahr 2010 erfolgte eine Renovierung der Sitzbänke, der Kreuzwegstations-Bilder, die Anbringung eines Holzkreuzes und die Ausmalung des Gewölbes durch Nachkommen des „Gabriel-Hofes".

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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