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Nägelesbirne

Eine sehr alte Wirtschaftsbirne mit unbekannter Herkunft. 1854 erstmals erwähnt. Der Baum wächst stark und ist sehr anpassungsfähig und gesund. Die Sorte bildet große, hochrunde Kronen. Im Herbst fallen die Bäume durch das große rotgefärbte Laub auf. Die Früchte sind groß und erinnern äußerlich an die Gellerts Butterbirne. Anders als diese sind die Früchte der Nägelesbirne jedoch leicht gerbstoffhaltig. Der herbe Geschmack verliert sich aber beim Kochen.

Reifezeit: Anfang bis Mitte September.

Fruchtform: Mittelgroß bis groß, birnförmig.

Fruchtfarbe: Olivgrün, sonnenseits braunrot und mit zahlreichen großen Schalenpunkten. Teilweise oder ganz mit zimtfarbenem Rost überzogen.

Geschmack: Saftig, süß-herb mit leichter Würze. Nur wenige Tage haltbar, dann von innen heraus teigig werdend.

Verwendung: Dörr- und Küchensorte für Kompott, hartreif für Saft, zum Brennen.

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