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Nistkästen/Nisthilfen

Nistkästen/Nisthilfen

Nistkästen sind vom Menschen geschaffene Nisthilfen für verschiedene Tier- und Insektenarten. Nistkästen weisen einen Hohlraum auf, der von bestimmten Tierarten zur Aufzucht ihrer Brut und Jungtiere, sowie zu Übernachtungszwecken genutzt werden kann. So dienen sie vor allem dem Artenschutz, insbesondere von Vögeln (Höhlenbrüter, Nischenbrüter), Säugetieren (Fledermäuse, Bilche) und Insekten (Bienen, Hummeln, Hornissen, Wespen).
In Forstwirtschaft und Obstanbau ist die Ansiedlung von insektenvertilgenden höhlen- und nischenbrütenden Singvögeln mit Nistkästen eine natürliche Maßnahme, Schädlingsraupen entgegenzuwirken und so den ökologisch problematischen Einsatz von Insektiziden zu vermeiden.

Tipps für Nisthilfen:
• Achten Sie auf den Aufstellort der Nisthilfe! Vögel und Insekten haben unterschiedliche Ansprüche an ihre Lebensräume und Nahrung
(Bauanleitungen im Internet)

• Achten Sie auf einen ansprechenden Lebensraum rund um die Nisthilfe, z.B. Sträucher, Streuobstwiese, etc.

• Reinigen Sie die Nisthilfe einmal im Jahr

• Hängen Sie die Nisthilfe in 2-3 Metern Höhe auf

• Das Einflugloch bei Vögeln sollte nicht zur Wetterseite oder zur prallen Sonne hin ausgerichtet sein. Eine Ausrichtung nach Südosten ist ideal!

• Bringen Sie Nisthilfen am besten im Herbst an, damit Vögel, Kleinsäuger und Insekten sie zum Schlafen und Überwintern nutzen können.

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