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Pfarrkirche St. Leonhard

Pfarrkirche St. Leonhard

Die Pfarrkirche wurde im 15. Jahrhundert als Schlosskapelle erbaut. Später wurde sie um das Langhaus und dem Turm erweitert.

© Michael Smetanski

Geschichte: Ursprünglich Filiale der Pfarrei Birnbach. I859 Expositur, ab 1898 Pfarrei.

Bauwerk: 1873 erfolgte der Neubau des Langhauses unter Verwendung einer älteren Umfassungsmauer zusammen mit den südlichen Anbauten. 1882 wurde der Turm neu gebaut, 1906 erfolgte die Weihe. 1996 wurde der neugotische Hochaltar nach zwischenzeitlicher Entfernung wieder aufgestellt. Das Langhaus besitzt eine Flachdecke zu drei Achsen und eine doppelte Westempore. Das eingezogene, niedrige Presbyterium hat zwei Joche mit Dreiachtelschluss, Strebepfeiler und Netzrippengewölbe. An der Langhaus-Südseite befinden sich unter einem gemeinsamen Pultdach die Vorhalle, der Aufbahrungsraum und die zum Langhaus hin offene Seitenkapelle. Östlich schließt sich die zweigeschossige Sakristei an. Der Westturm besitzt einen Aufsatz mit abgeschrägten Kanten, Eckstreben und einen Spitzhelm über vier Giebeln. Die Kirche ist ausgestattet mit einem Hochaltar (um 1900), einer Marienfigur (um 1480), einem Altar im Eingangsraum (um 1700), einem Volksaltar und Ambo (1996), Kreuzweg und Taufstein (um 1900), einem Gemälde der Schmerzensmutter (um 1800) und einigen Heiligenfiguren (Hl. Josef, Maria mit Kind, Hl. Bruder Konrad von Parzham, Hl. Leonhard und Hl. Ägidius). Die Pfarrkirche besitzt drei Glocken.

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