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Roter Winterstettiner

Roter Winterstettiner

Angeblich schon um 1200 von den Kreuzfahrern aus dem Orient nach Europa eingeführt. 1796 erstmals in Deutschland beschrieben. Die Bäume sind langlebig, anpassungsfähig und kommen gut mit schweren Böden zurecht. Die Sorte war deswegen vor allem in Süddeutschland ehemals weit verbreitet. Die Früchte erfüllen die Ansprüche an einen Tafelapfel aus heutiger Sicht nicht mehr. Sie sind jedoch außerordentlich lange haltbar und waren in früheren Zeiten eine wichtige Nahrungsgrundlage in der Winterzeit.

Reifezeit: Ende Oktober, bis zu 8 Monate haltbar.

Fruchtform: Mittelgroß, meist kugelförmig, auch flachrund und ungleichhälftig.

Fruchtfarbe: Grüngelb, mehr oder weniger flächig purpurrote Deckfarbe.

Geschmack: Säuerlich-süß mit leichtem Aroma und einem sortentypischen Nebengeschmack. Der Geschmack wird unterschiedlich bewertet und ist offenbar sehr von der Güte des Standortes abhängig.

Verwendung: Lagerapfel, überwiegend Koch- und Mostsorte für extensive Standorte.

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