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Schärding

Die Barockstadt verzaubert mit Geschichte, Charme und Lebenslust. Fein herausgeputzt, in bunten Kleidern und mit offenen Armen empfängt sie ihre Besucher.

Schärding: Junges Leben in alten Mauern
Verführt sie mit Liebenswürdigkeit und Charme dazu, länger zu bleiben, lässt sie auch nicht los, wenn sie längst auf dem Heimweg sind. Wer einmal zu Gast in Schärding war, hat erlebt, was es heißt, fort und doch daheim zu sein. Die barocke Perle am Inn ist eine Stadt im besten Sinn. Auf Schritt und Tritt atmet sie Geschichte, wirkt dabei jedoch nie verstaubt und altbacken. Ganz im Gegenteil: Wer sich im Gewirr der historischen Gassen und Gässchen, der Plätze, Promenaden und Parks bewegt, spürt die ganze Lebendigkeit von Schärding.
Schöne Plätze zum „Belagern“
Kaum zieht der Frühling ins Land, locken Schanigärten zum Flanieren im Freien. Überall in der Stadt warten Schaukeln, Schwebeliegen, Strandkörbe und Hängematten darauf, „belagert“ zu werden. Für kleine Besucher gibt’s lustige Spielestationen und ein Käseeck zum Durchklettern. Und weil Spazieren und Flanieren hungrig macht, packen die Schärdinger Gastronomen auf Vorbestellung Picknickkörbe für Schärding-Besucher: Mit ihnen kann man sich an einem der vielen wunderbaren Plätze, die die Stadt bereithält, niederlassen und dort nach Herzenslust schlemmen.
Kultur von ihrer vielfältigen Seite
Kultur in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen liegt den Barockstädtern am Herzen, was sich in einer Reihe von Veranstaltungen niederschlägt. Zum Beispiel in den „Schärdinger Festwochen“, einem Fixgestirn am Schärdinger Kulturhimmel. Von Mitte Juni bis Mitte August lockt eine Vielzahl von Veranstaltungen nach Schärding, das auch hier seinem Ruf als junggebliebene Stadt gerecht wird. Höhepunkt ist die Lange Nacht der Musik am 20. Juni, die Schärding in ein musikalisches Klangmeer verwandelt und Nachtschwärmer und Musikliebhaber gleichermaßen ins nächtliche Schärding lockt.
Im „Genussreich“ Schärding
Aber auch für Freunde guten Essens, Naturliebhaber und überhaupt alle, die sich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen, hält die Stadt viele Überraschungen bereit. Rührige Gastronomen sorgen dafür, dass Schärding seinen Besuchern auch kulinarisch in bester Erinnerung bleibt: Auf gerade einmal 5000 Einwohner kommen nicht weniger als 50 Lokale. Von 10.-12. Juli, am Höhepunkt des Sommers, zieht das „Schärdinger Schlemmerfest“ Jahr für Jahr tausende Besucher nach Schärding, die sich dort durch die Küchen der Welt kosten. Auch Bier ist ein zentrales Thema in einer Stadt, die seit jeher eine Hochburg der Brauer war. Einst gab es hier 14 Brauereien, die die stets durstigen Innschiffer versorgten. Biermäßig bestens betreut sind die Schärdinger auch heute noch: Die Brauerei Baumgartner ist weit über die Grenzen hinaus für ihren süffigen Gerstensaft bekannt. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, ist herzlich zu einer einzigartigen Führung in dieser traditionsreichen Braustätte eingeladen. Erst seit kurzem kann die Brauerei mit einer Führung der besonderen Art aufwarten. Österreichs einzigartige audiovisuelle Brauereiführung mit modernsten 3D Aufnahmen und Hintergrundinformationen über die Welt des Bieres begeistert nicht nur Bierfreunde.
Geschichten mit Geschichte
Schärding und seine Bewohner wurden durch den Salzhandel reich, etwas, das sich noch heute an den stattlichen Bürgerhäusern ablesen lässt. Besonders entlang der Silberzeile, dem architektonischen Aushängeschild der Stadt, reiht sich ein prächtiges Haus ans nächste. Viele von ihnen tragen noch heute die Zunftfarben – Blau für die Bäcker, Rot für die Metzger, Braun für die Sattler, Grün für Wirtshäuer und Brauereien – und grüßen Besucher mit runden Giebeln und zierlichen Erkern. Die Silberzeile verdankt ihren Namen übrigens reichen Kaufleuten, die hier wohnten und in deren Taschen die Silberlinge nur so klimperten. Besonders stimmungsvoll in die Geschichte eintauchen lässt es sich bei einem nächtlichen Rundgang mit Schärdings Nachtwächter, der von April bis Oktober seine Führungen anbietet.
Entspannung fernab von Massen-Wellness
Bei aller Lebendigkeit ist Schärding jedoch auch eine Stadt der leisen Töne, mit verschwiegenen Plätzen inmitten grandioser Natur. Das erkannte auch der Orden der Barmherzigen Brüder, als er hier vor knapp 80 Jahren ein Kurhaus, das heutige „Kneipp- und Gesundheitszentrum der Barmherzigen Brüder“, gründete. Auch heute noch findet man dort Ruhe und Erholung in Form von Kneipp-Therapien, Ayurveda und Traditioneller Chinesischer Medizin. Neu im Programm ist Veganfasten mit Yoga. In unmittelbarer Nachbarschaft und ebenfalls direkt am Inn liegt das Gesundheitshotel Gugerbauer, ein äußerst liebenswertes Haus mit kompetenter Betreuung, das man nur ungern wieder verlässt.
Naturgenuss am Fluss
Die Natur rund um Schärding lässt sich im wahrsten Sinn des Wortes „erfahren“: Donau-, Inn-, Tauern- und Römerradweg geben sich in der Barockstadt ein Stelldichein und laden zu einer Erkundung der Stadt und ihrer Umgebung auf zwei Rädern ein.
Der Inn ist allgegenwärtig, er umarmt die Stadt, ist ein Teil von ihr und prägt die Menschen, die hier leben. Kapitän Manfred Schaurecker steuert seine Passagiere mit dem „Salzfürstenschiff“ und neuerdings auch mit einem modernen Panoramaschiff durch die malerischen Innauen zwischen Schärding und Passau. Und dort überkommt es einen wieder, dieses Gefühl, das in Schärding allgegenwärtig ist: Das Leben ist schön, hier, jetzt, am Fluss, im Fluss.

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