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Sojabohne

Glycine max

Die Sojabohne ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte. Erste Aufzeichnungen über ihre Nutzung sind ca. 1700 v. Chr. zu finden. Sie wird ca. 30 bis 200 cm hoch, was vor allem durch die Sorte beeinflusst wird. Das Tausendkorngewicht liegt bei 80–200 Gramm. Soja zählt zu den Leguminosen, d. h. die Pflanze kann Stickstoff aus der Luft speichern. Dem Soja ist dies möglich, da er eine Symbiose mit Knöllchenbakterien eingeht. Eine Stickstoffdüngung ist somit nicht notwendig. Der Erntezeitpunkt liegt zwischen Mitte September und Anfang Oktober. Die Druschreife erkennt man, wenn die Blätter abfallen und die Körner in den Hülsen beim Schütteln rascheln.

• Aus einem Kilo Soja kann ca. 200 g Sojaöl gewonnen werden

• Das Nebenprodukt der Ölgewinnung, der sogenannte Sojaschrot, wird als hochwertiges Tierfutter verwendet

• Soja wird in der Menschlichen Ernährung auch gerne als Fleischersatz (Tofu) genutzt, da Soja durch den geringen Eigengeschmack leicht zu würzen ist

• Der Ertrag liegt bei ca. 30 kg auf 100m² (30dt/ha)

• Heimischer Sojaanbau garantiert gentechnikfreie Fütterung und somit gentechnikfreie Nahrungsmittelerzeugung

• Heimischer Sojaanbau schützt den Regenwald vor Abholzung

• Soja bietet in der Blüte vielen Insekten Nahrung

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