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Wallfahrtskirche Gartlberg

Wallfahrtskirche Gartlberg

Schon von weitem grüßt das Turmpaar der Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes auf dem Gartlberg jeden Besucher von Pfarrkirchen.

Die Türme mit ihren Kuppelhauben erinnern stark an die Münchner Frauenkirche. Unverkennbar hatte der Burghauser Stadtbaumeister Domenico Zuccalli die spätmittelalterliche Kirche der Landeshauptstadt vor Augen, als er 1661 den Auftrag für den Bau auf dem Gartlberg erhielt. Die Schrecken der Pest- und Hungerjahre nach dem 30-jährigen Krieg waren der Ursprung der Wallfahrt auf den Gartlberg. Ein Passionsspiel und die Nachbildung des Heiligen Grabes in Jerusalem zogen die Menschen an. Vor 1661 stand an dieser Stelle eine Holzkapelle. Als am 23. Juni 1660 ein „Bauernmägdelein, welches schon als todter wieder zu leben anfangen“ nach einem Sturz in eine tiefe Wassergrube gerettet wurde, schwoll der Strom der Pilger derart an, dass die Holzkapelle zu klein wurde. 1661 begann man mit dem Bau, 1687 konnte die neue Wallfahrtskirche eingeweiht werden. Die besten und bekanntesten Künstler dieser Zeit hatten die Ausgestaltung übernommen: Carlo Carlone, Johann. B. Carlone, Paolo d’Aglio, Franz Ignaz Bendl. Das Gnadenbild in der Wallfahrtskirche Gartlberg ist ein etwa ein Meter hohes Ölbild in einem reichen Silberrahmen, verziert mit fein durchbrochenen Silberornamenten.

Weitere Informationen begleitend zum Bruder Konrad Jahr 2018 finden Sie in unserer dazugehörigen Broschüre

https://media.badbirnbach.de/katalog/Mit-Bruder-Konrad-durchs-Rottal/

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