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Winterweizen

Triticum

Weizen gehört zur Familie der Süßgräser. Der heutige Saatweizen ging aus einer Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten hervor. Weizen kommt als Winter- und Sommerform vor. Nach Gerste ist Weizen die zweitälteste Getreidekultur. Die ersten angebauten Weizenarten waren Einkorn und Emmer. Ihr Herkunftsgebiet ist der vordere Orient. Lange Zeit blieb der Anbau von Weizen hinter dem des Einkorn und Emmer zurück. Erst durch das im 11. Jahrhundert eingeführte Weizenbrot etablierte sich der Weizen.

Weizen spielt weltweit eine große Rolle als Futter- und Nahrungsmittel. Die angebauten Weizenarten und –sorten werden für Brotgetreide, für Graupen, Teigwaren, zur Stärkegewinnung, sowie zur Bier- und Branntweinherstellung (Weißbier, Whisky) verwendet. Stärke nutzt man nicht nur für die Ernährung. Sie wird auch in der Papier- und Kleisterherstellung, sowie in Kosmetika eingesetzt. In Mühlen wird das Getreide zu Mehl verarbeitet, aus dem dann über 100 Brotsorten (allein in Deutschland) hergestellt werden. Heute ist Weizen die am häufigsten angebaute Getreideart mit den höchsten Erträgen weltweit.

  • Aus 1m² Winterweizen können 10 Semmeln oder 750g Brot gebacken werden
  • Der Ertrag liegt bei ca. 8,5kg je 100 m² (85 dt/ha)
  • Winterweizen wird zwischen September und Oktober ausgesät
  • Die Ernte erfolgt Ende Juli-Anfang August
  • Weizen stellt noch vor Reis die am zweithäufigsten angebaute Getreideart weltweit dar

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