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Zabergäurenette

Zabergäurenette

Eine wenig bekannte Sorte, entstanden 1885 in Hausen an der Zaber (Württemberg). Die Früchte werden gerne für einen Boskoop gehalten, sind aber geschmacklich keinesfalls zu verwechseln. Der Baum wächst zunächst stark und aufrecht. Die großen schweren Früchte bringen die langen Triebe im Ertragsalter aber zum Kippen, sodass sich eine flachkugelige, hängende Krone ergibt. Die Sorte benötigt einen nährstoffreichen feuchten Boden, ist aber sehr robust und frei von Schorf.

Reifezeit: Anfang Oktober, dann schnell fallend.

Fruchtform: Meist groß bis sehr groß, flachrund bis hochrund, sehr veränderlich in der Form.

Fruchtfarbe: Gelb-grün, sonnenseits orangerot, meist vollständig und gleichförmig mit bronzefarbenem Rost überzogen.

Geschmack: Saftig, süß-säuerlich und mit einem kräftigen, sortentypischen Aroma. Im Erdkeller bei hoher Luftfeuchte bis Mai lagerbar.

Verwendung: Tafel- und Küchenapfel, vor allem zum Backen. Als Wirtschaftsapfel und Mostapfel sehr gut, jedoch fast zu schade.

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