08. Schwertling – Schwertling-Runde 1 | Bad Birnbach Zum Inhalt springen Zur Navigation springen
08. Schwertling – Schwertling-Runde 1

08. Schwertling – Schwertling-Runde 1

Wanderung

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 1:00 h
  • Länge 3,5 km
  • Aufstieg 112 m
  • Abstieg 112 m
  • Niedrigster Punkt 384 m
  • Höchster Punkt 493 m

Beschreibung

Wir starten in Schwertling am Gasthaus der Familie Baumgartner. „Beim Wirt“ heißt es hier. Das Gasthaus ist die erste markante Erscheinung auf unserem Weg. Völlig zu Recht steht es in der Liste der Baudenkmäler. „Stattlicher, dreigeschossiger Bau mit flachem Walmdach und Dekor in Jugendstil-Barock, Anfang 20. Jahrhundert“, lautet die Beschreibung. Auf der anderen Straßenseite finden einen schmucken Bildstock jüngeren Datums. Dekan Dr. Wolfgang Schneider sagte bei dessen Segnung: „So ein Marterl ist ein Ort zum Innehalten, zum Ausrichten und Aufrichten“. Es ist Zeit, uns auf den Weg zu machen. Der Birnbach begegnet uns nun. Wir orientieren uns entlang eines idyllischen Feldwegs auf den Wald zu, in den wir gleich eintauchen. Reinster Sauerstoff durchströmt die Luge auf dem steilen Weg. Oben angekommen, wird man mit schönen Ausblicken entschädigt. Bei Offenöd sieht man bei klarer Witterung bis in den Bayerischen Wald. Bald geht es wieder durch den Wald auf Schwertling zu. An einem stolzen Vierseithof steht ein großes Wegkreuz. Die Aufschrift „2020“ gibt das Datum der jüngsten Renovierung wieder. Seine Geschichte ist viel älter. Georg Gollmeier kennt sie. Seine Familie ist hier ansässig, seit sein Urgroßvater den Hof gekauft hat. Hier stand einmal eine Mühle, von der heute keine Spur mehr vorhanden ist. Jede Woche konnte damit einen halben Tag Futter geschnitten und gemahlen werden. Das war ein großer Vorteil in dieser Zeit, aber auch mit Gefahren verbunden. Der Vorbesitzer, so erzählte Georg Gollmeier, ist bei einer Reparatur in der Mühle tragisch ums Leben gekommen. Das Kreuz, das in seinem Ursprung an dieses Ereignis erinnert, stand früher an der Staatsstraße. 1957 wurde auf dem Hof ein neuer Stall gebaut. Georg Gollmeiers Vater versprach: Wenn alles gut geht, wird das Kreuz erneuert. Seither steht es direkt am Hof und wird von der Familie in Ehren gehalten. Ein schöner Platz, um noch einmal kurz innezuhalten.
Sehenswürdigkeiten:

Bildstock

Wegkreuz

Idyllischer Feldweg

Schöne Landschaftsbilder