14. Bayerbach – Huckenhamrunde | Bad Birnbach Zum Inhalt springen Zur Navigation springen
14. Bayerbach – Huckenhamrunde

14. Bayerbach – Huckenhamrunde

Wanderung

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 1:55 h
  • Länge 7,7 km
  • Aufstieg 83 m
  • Abstieg 83 m
  • Niedrigster Punkt 345 m
  • Höchster Punkt 426 m

Beschreibung

Start ist am Vital-Camp in Huckenham. Ganz in der Nähe wartet mit der kleinen Kirche St. Margaretha gleich ein erstes Highlight. Die ehemalige Schlosskapelle zählt zu den ältesten Glaubenszeugnissen in der Region, womöglich sogar in ganz Niederbayern. Das kleine, der heiligen Margareta geweihten Kirchlein hat freilich schon bessere Tage gesehen hat. Verschlossen ist sie, weil innen Baugerüste Schlimmeres verhindern. Von außen mag man ihr das nicht ansehen. Vielmehr zeigt sie uns auf den ersten Blick, dass ihre Geschichte bis weit ins Mittelalter hinein reicht. Die aus Bruchsteinen gebaute Südmauer wird noch der Romanik zugerechnet. Im 15. Jahrhundert erhielt die kleine Kirche ein gotisches Erscheinungsbild. Das Weihejahr war 1468. Bleibt zu hoffen, dass St. Margaretha wieder bessere Jahre sieht und vor allem, dass die Gläubigen wieder ins Innere der Kirche dürfen. Dort würde man nämlich einen barocken Hochaltar finden, der aus der Zeit um 1680 stammt. Den Seitenaltar kann man auf das Jahr 1724 datieren. An Dobl vorbei geht es nun nach Oed. Um nach Wamberg zu kommen, gilt es, eine stattliche Steigung zu meistern. Die Mühe wird unterwegs schon reichlich durch schöne Aussichten entlohnt. Es soll aber noch besser kommen, denn das Teilstück zwischen Wamberg und Kainerding ist landschaftlich ein echtes Highlight. Von Kainerding aus geht es über Oberndorf parallel zu jenem Bach, der dem Dorf Luderbach seinen Namen gegeben hat. Jetzt erwartet uns noch einmal eine schöne Etappe mit großen landschaftlichen, aber auch kulturgeschichtlichen Reizen. Da ist die kleine Kirche St. Vitus, die Namenspatron für den Ort St. Veit ist. St. Vitus ist das älteste Gotteshaus in der Pfarrei Bad Birnbach, in der wir uns nun befinden. Der jetzige Bau ist eine kleine Anlage des 12. Jahrhunderts. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erhielt das Kirchlein das niedrige spätgotische Gewölbe und die Fenster im damaligen Stil. Der neugotische Dachreiter ist von 1847. 1558 wird das Kirchlein schriftlich erwähnt.
Sehenswürdigkeiten:

Kirche St. Margaretha in Huckenham

Kirche St. Vitus in St. Veit

Herrliche Landschaftsbilder bei Oed, zwischen Wamberg und Kainerding und St. Veit