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Streuobstwiesenpflücken

Streuobstwiesenpflücken

Bad Birnbacher Obst

Bad Birnbach. Auf den Streuobstwiesen an Rott und Inn wachsen herrliche Früchte. Oft handelt es sich um alte Sorten, die es im Supermarkt gar nicht zu kaufen gibt. Die Obstwiesen spielten früher eine wichtige Rolle in der Daseinsvorsorge. Obst wurde eingekocht, Saft- und Mostvorräte für den langen Winter angelegt. Kaum ein Hof oder „Sacherl“, an dem die Streuobstwiesen nicht zu finden waren. Da hat sich heute vieles verändert. Dem heimischen Obst wird häufig wenig Beachtung geschenkt. Schon seit geraumer Zeit laufen in und um Bad Birnbach Bemühungen, den Stellenwert von regionalen Produkten zu erhöhen, aber auch den Streuobstwiesen wieder viel mehr Wertschätzung entgegenzubringen. Sie sind nicht nur Lieferant für hochwertiges Obst, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Pflanzen-, Tier- und Insektenarten.

Diesem Ansinnen will Bürgermeister Josef Hasenberger nun mit einer besonderen Aktion Unterstützung zukommen lassen. Der Markt Bad Birnbach verfügt selbst über einige Flächen, auf denen zahlreiche Obstbäume gepflanzt wurden.

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„Jeder darf sich dort Obst für den Eigenbedarf holen“, sagt der Rathauschef.

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Es handelt sich um Flächen im Bereich des Bella Vista Golfparks, aber auch in der Nähe der Bruder Konrad Kapelle und östlich des Lenghamer Feldes.

Auch auf der großen Streuobstwiese mitten im Kurgebiet gilt das, denn der Zweckverband Thermalbad Birnbach unterstützt die Idee: Auch dort darf gepflückt werden.

Damit es keine Missverständnisse gibt und niemand versehentlich die Früchte aus Nachbars Garten erntet, wurde eine Karte hinterlegt, auf der die vier Flächen rot eingezeichnet sind.

Wer jetzt Lust auf Apfelkuchen, Zwetschgendatschi und Co bekommen hat, braucht sich nur dorthin auf den Weg zu machen. -vg

Hier können Sie die Karte herunterladen:

Erst kürzlich hat Apfel-Experte Dr. Sebastian Grünwald die große Streuobstwiese im Kurgebiet besucht und verschiedene, teils alte Apfelsorten bestimmt. Foto: Gröll
Erst kürzlich hat Apfel-Experte Dr. Sebastian Grünwald die große Streuobstwiese im Kurgebiet besucht und verschiedene, teils alte Apfelsorten bestimmt. Foto: Gröll.