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Filialkirche St. Vitus - St. Veit

Filialkirche St. Vitus - St. Veit

Alles weißt darauf hin, dass Ritter das Kirchlein in Sankt Veit gestiftet haben.

Geschichte: Da der Ort seinen Namen vom Kirchenpatron erhielt, ist anzunehmen, dass das Kirchlein vielleicht bereits bei der Niederlassung errichtet wurde. St. Vitus ist das älteste Gotteshaus in der Pfarrei. Der jetzige Bau ist eine kleine Anlage des 12. Jahrhunderts mit Bruchsteinmauerwerk ohne Sockel. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erhielt das Kirchlein das niedrige spätgotische Gewölbe und die Fenster im damaligen Stil. Der neugotische Dachreiter ist von 1847. 1558 wird das Kirchlein schriftlich erwähnt.

Bauwerk: An das zweijochige Schiff schließt sich eine halbreisförmige, eingezogene Apsis an. Im Schiff selbst befindet sich niedriges, spätgotisches Netzgewölbe aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts. An der Ostseite der Apsis hat sich ein romanisches Rundbogenfensterchen erhalten. In der Westmauer sind kreisrunde Fensterchen aus der Erbauungszeit. Das Portal an der Südseite ist spitzbogig mit gestuftem Schräggewände. Die Eingangstür ist bestückt mit wertvollen spätgotischen, schmiedeeisernen Beschlägen.

Hochaltar: Frührokoko um 1730 bis 1740. Zweisäulenaufbau mit Laub-, Band- und Gitterwerk. Das Altarbild stellt den hl. Vitus im Ölkessel dar. Im geschweiften Aufsatz ist das Gemälde des hl. Nikolaus zu sehen.

Seitenaltäre: Im Norden befindet sich der Altar mit dem Bild „Christus im Kerker“, welches auf Holz gemalt ist. Im Süden steht der Altar mit dem Holzrelief „Hl. Maria mit dem Kind“. Es handelt sich dabei jedoch um eine Kopie. Das Original aus dem Jahr 1500 befindet sich in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Bad Birnbach.

Kanzel: Die Kanzel wurde 1779 geschaffen. An den Seiten befinden sich die Gemälde „Der gute Hirt“ und „Die vier Evangelisten“.

Patrozinium: 15. Juni

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